Fernwärmeanschluss

Oftmals lohnt es sich abzuklären, ob in der Umgebung ein thermisches Netz – wie zum Beispiel ein Fernwärmenetz – vorhanden oder in Planung ist. An dieses könnte das Gebäude dann angeschlossen werden. Fernwärmenetze können Energie aus ganz unterschiedlichen erneuerbare Wärme- beziehungsweise Abwärmequellen beziehen. Dazu gehören u.a. See-, Grund- und Abwasser, aber auch Holz, Geo- und Solarthermie sowie die Abwärme aus Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) und der Industrie. 

Ergänzende Lösung mit einer Wärmepumpe

Ein Fernwärmenetz besteht in der Regel aus einer oder mehreren Wärmezentralen. Von der Zentrale führt ein Leitungsnetz warmes oder kaltes Wasser zu den Wärme- oder Kältebezügern und wieder zurück. Bei den Bezügern wird die Wärme an die Wärmeleitungen im Haus abgegeben. Je nach Temperatur des Fernwärmewassers lässt sich dieses direkt für die Heizung und die Bereitstellung von Warmwasser nutzen. In gewissen Fällen kann eine Temperaturerhöhung bei Bedarf beispielsweise mit einer Wärmepumpe erreicht werden (z.B. bei Anergie-Netzen).

Vorteile

  • Zuverlässige Lösung
  • Geringe Betriebskosten
  • Deutliche Einsparung an CO2 bis hin zu voll erneuerbarer Energiequelle
  • geringer Platzbedarf

Nachteile

  • Kleinere Objekten weisen ein schlechteres Kosten-Nutzen-Verhältnis auf
  • Installation nicht überall möglich (Vorabklärungen notwendig)

Einsatzort

  • Ideal für grössere Objekte
  • Ideal für Mehrfamilienhäuser

Urs Wildhaber, Projektleiter Heizungssanierungen

William Pleisch, Projektleiter Heizungssanierungen

Beim Heizen mit Fernwärme wird die CO2-Emission gesenkt, da hauptsächlich erneuerbare Energieträger und Abwärme zum Einsatz kommen.
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